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Drei Tage mit Ana - Harte Kindheit in Guatemala

Flash ist Pflicht!

Ana ist 8 Jahre alt. Sie versorgt ihre beiden Brüder, kocht, wäscht und putzt, sammelt Holz für die Feuerstelle in der Hütte.Sie passt auf die Schafe auf und darf nicht daran denken, lesen und schreiben zu lernen.

Ihre schönen langen, schwarzen Haare pflegt sie hingebungsvoll. Anas Mutter muss durch Saisonarbeit an der fernen Küste arbeiten, durch Stickerei schafft sie ein  kleines Nebeneinkommen für den Familienunterhalt. Der Vater wurde ermordet, wie so viele Indianer in Guatemala. Sie werden umgebracht, weil die Großgrundbesitzer im Verbund mit den Militärs das Verlangen der Armen nach Land und Mitsprache ersticken lassen. In Anas Dorf gibt es keine Väter: 350 Witwen müssen allein für ihre Kinder einstehen.

Der Film entstand 1989 und wurde 2012 digital überarbeitet. Er zeigt in eindrucksvollen Bildern das Alltagsleben von Ana und ihrer Familie. Das Thema Menschenrechte hat bis heute kaum an Bedeutung in dem mittelamerikanischen Land verloren.

So wie Ana leben auch heute noch Millionen Kinder in den Ländern der sogenannten „Dritten Welt“. Ohne Chancen auf eine gerechtere Zukunft.

Der Film wurde mit dem katholischen Journalisten-Preis in der Kategorie Fernseh-Dokumentationen ausgezeichnet und seit vielen Jahren in der bildungsarbeit eingesetzt. Die DVD hat eine deutsche und eine spanische Sprachfassung.


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„Seine Zeit in deinen Händen”

Flash ist Pflicht!

Der Goldschmied, Maler und Bildhauer Egino G. Weinert, geboren am 3. März 1920, gehört weltweit zu den wenigen Künstlern, dessen Werke auf allen Kontinenten zu finden sind. In Kathedralen, Kirchen und Klöstern stehen Tabernakel, Altäre, Leuchter, Ambos, Kelche, in privaten Wohnungen hängen seine Heiligen-Darstellungen, Kreuze und Email-Bilder. Bischöfe und Kardinäle tragen seine Ringe, Stäbe und Kreuze.

Als 14jähriger wird Günter Weinert als Lehrling bei den Missions-Benediktiner in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg aufgenommen. Damit erfüllte sich sein größter Wunsch, schließlich möchte er Maler und Missionar werden. 1937 wird er Postulant und beginnt in der neu eingerichteten Werkstatt eine Ausbildung zum Goldschmied. Ein Jahr später wird Günter Weinert Novize und erhält den Namen des Heiligen Egino, den er bis heute beibehalten hat.
Kurz nach dem Krieg, im Mai 1945, kehrt Egino ins Kloster zurück. Der damalige Abt erlaubt ihm nach Berlin zu fahren, um die Eltern zu besuchen. Als er versuchte, auf Wunsch der Mutter, eine Sicherung in einem Stromkasten zu tauschen, reisst ihm ein in der Sicherung versteckter Sprengsatz die rechte Hand ab.
Er studiert an der Kölner Werkkunstschule, wo sein Talent von den Professoren schnell erkannt wird. Seine moderne Stilrichtung wird jedoch im Kloster eher kritisch gesehen. Kurz vor dem ewigen Gelübde wird er von der Klostergemeinschaft ausgeschlossen und muss das Kloster verlassen.

Niedergeschlagen kehrt er ins Rheinland zurück und beginnt in Bonn als Künstler Fuß zu fassen.
Nach anfänglich schweren Jahren wird er immer bekannter und seine Kunst immer beliebter.
Nur wenige hundert Meter vom Kölner Dom entfernt, lässt Egino G. Weinert ein Haus mit Atelier und Verkaufsraum bauen, in das er 1954 einzieht. Er heiratet und wird Vater von vier Kindern.
Der weitere künstlerische Schaffensweg kann oberflächlich betrachtet auch als Bilderbuchkarriere bezeichnet werden. Seine Arbeiten werden ihm förmlich aus der Hand gerissen. Mehr als 4000 Einzelstücke entstehen in seinem langen Künstlerleben.

Die ca. 45 Minuten lange Video-Dokumentation wurde 2011 u.12 produziert. Sie zeichnet den Lebensweg des Künstler von den Anfängen im Kloster, bis zur Gegenwart. Noch nie veröffentlichte Bilddokumente geben Einblick in das einzigartige Lebenswerk eines außergewöhnlichen Menschen. Zeitzeugen berichten von ihren Begegnungen mit dem Künstler.

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